Zeitschriftenbestände

Da wir für unser Projekt inzwischen etwas mehr als 1500 Titel erfasst und überprüft haben, geht es nun an die Korrektur in Aleph. Hierfür haben wir am Vormittag von der Leiterin der Katalogisierung eine umfassende Anweisung, sowie ein paar Blätter mit den einzelnen Schritten erhalten.

Bereits während der Arbeit im Magazin werden Doubletten ausrangiert und Medien, die keine Zeitschriften sind (wie beispielsweise dieser Stapel von Bücher, die in Brailleschrift gedruckt wurden), werden auch nicht weiter beachtet, sondern nur den Kollegen aus dem entsprechenden Sondersammelgebiet gemeldet.

Wir prüfen anschließend, ob die Zeitschriften bereits in elektronischer Form vorliegen – sollte dies der Fall sein, können diese in manchen Fällen auch gleich aussortiert werden. In der Regel ist die Bibliothek allerdings dazu verpflichtet die Druckausgaben zu behalten, zum Beispiel weil die Medien in Irland publiziert wurden, es sich um alte Rechtsliteratur handelt, oder es eine besondere Ausgabe ist.

Mit Einverständnis meiner Praktikumsanleiterin ist hier zu Veranschaulichung ein Screenshot unserer Kalkulationstabelle, wo wir die Daten der erfassten Zeitschriften speichern:

Journal Stocktake Project Summer 2016

Mit der Bibliothekssoftware Aleph kontrollieren wir daraufhin den Titel. Dabei konnten wir bei etwa einem Fünftel keinerlei Besitzeintragung vorfinden, was – so sagte es die Projektleiterin – bei den Zeitschriften in diesen Bereich leider üblich ist. Davon abgesehen enthielten viele Aufzeichnungen falsche Angaben bezüglich der Zuordnungsnummer, des Titels und vor allem der Jahre, die wir angeblich im Bestand haben sollten.

Die Aufzeichnungen, welche wir als kurzen Datensatz gekennzeichnet haben, wurden noch in einer veralteten Methode verzeichnet. Zusammen mit den Titeln ohne Besitzeintragung,  werden diese allesamt von der Projektleiterin korrigiert, was für mich einen vergleichsweise überschaubaren Anteil hinterlasst. Dennoch habe ich bei gefühlt jeder dritten Zeitschrift irgendeinen Sonderfall, was in der Regel darauf hinausläuft, dass ich diese erstmal überspringen oder auch gleich meiner Praktikumsanleitin überlassen soll.

 

Gestern war übrigens der letzte Tag, den ich mit meiner Kollegin in dem Außenmagazin verbracht habe – sie wird für die nächsten Wochen von einer anderen jungen Dame abgelöst, die von einer Arbeitsagentur gesendet wird. Bis sie am Mittwoch ankommt, darf ich der Zwischenzeit einige andere Aufgaben übernehmen, wofür ich auch sehr dankbar bin, denn wie bereits erwähnt, ist mir der Speicher auf die Dauer etwas überdrüssig geworden.

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