Galway – Musik, Kunst und Kultur

Auch wenn Galway offiziell eine Stadt ist, wirkt sie auf mich doch eher wie ein großes Dorf. Es scheint als könnte man alle signifikanten Orte durch ein paar Spaziergänge vollständig auskundschaften. Da ich außerdem das große Glück habe, in einem zentral gelegenen Apartment zu wohnen, wurde innerhalb der letzten acht Wochen alles erkundet, was Galway hergibt.

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Spanish Arch – ein Überbleibsel von dem Wall, welcher 1584 erbaut wurde und auf dem linken Ufer der Flusses Corrib steht.

Einige Sehenswürdigkeiten konnte ich noch dieses Wochenende besichtigen, darunter das Galway Museum – ein modernes Gebäude, welches Ausstellungen zu Galways faszinierender Geschichte zeigt, und von dem man einen wunderschönen Ausblick auf den Spanish Arch hat. Was die Gegend außerdem bietet sind die Märkte, die jedes Wochenende geöffnet sind. Der Bauernmarkt, auf welchen schon seit Jahrhunderten frische Lebensmittel und lokales Handwerk angeboten wird, befindet sich auch in der unmittelbaren Nähe des Museums, weshalb es sich angeboten hat gleich beides in einem Rutsch anzusehen.

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Zwischen dem Eyre Square und dem Spanish Arch Hotel bei der Wolfe Tone Bridge laden auch zahlreiche Pubs, wie der beliebte An Púcán mit seiner lebhaften irischen Livemusik, und viele Restaurants zum Verweilen ein. Daneben bieten Shops typisch irische Souvenirs, in denen ich mich bereits ausführlich umschauen konnte.

Was natürlich die Festivals und Events betrifft, ist in Galway auch immer was los – wie man es schon in früheren Beiträgen lesen konnte. Bereits vor dem Pferderennen und dem berühmten Arts Festival, fand das internationalen Filmfestival statt. Das sechstägige Event „The Galway Film Fleadh“ bietet jedes Jahr eine genauso große kulturelle Vielfalt wie das Arts Festival. Zwar habe ich es versäumt mir selbst ein paar der Kurzfilme anzuschauen, doch bei gemeinsamen Pausen haben zwei Kolleginnen uns allen davon vorgeschwärmt und den Inhalt von gefühlt der Hälfte des Programmes erläutert 😀

Etwas was die friedliche Stadt besonders auszeichnet (und was mich in den ersten Wochen am meisten beeindrucken konnte) sind, neben den offenen und herzlichen Menschen,  die Straßenmusiker und -künstler. Ich konnte schon das Programm von etlichen unterschiedlichen Entertainer miterleben. Während man durch die Straßen flaniert, kann man alle 10 Meter etwas anderes bestaunen. Hier zeigt sich auch wieder der Kulturreichtum von Galway, denn die Künstler kommen aus allen Ecken der Welt, um hier eine kleine Vorführung zu geben. Hauptsächlich trifft man zwar auf (sehr erfahrene) Musikbands und Tänzer, die sich zuvor immer etwas Raum verschaffen müssen, doch vom Feuer-Jongleur, über Puppenspieler, Graffitikünstler, Akrobaten und Pantomime, bis hin zum schottischen Dudelsackpfeifer kann man so ziemlich alles sehen, was unter der Rubrik Straßenkunst fällt.

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